Edelmetall für Anna Maria Wittmann

Astheimerin holt bei deutschen Auflage-Meisterschaften Gold und Silber bei Senioren

Einen glänzenden Erfolg feierte Anna Maria Wittmann bei den deutschen Meisterschaften der Auflageschützen in Hannover. Bei den Senioren über 56 Jahre holte die Astheimerin in den Kleinkaliberwettbewerben einmal Gold und einmal Silber.

Die Auflagewettbewerbe im Deutschen Schützen-Bund erfreuen sich seit Jahren einer steigenden Beliebtheit, und zum Auftakt der Titelkämpfe in Hannover wurden die deutschen Meister in den Kleinkaliberdisziplinen auf 50 und 100 Meter sowie mit der Luftpistole auf zehn Meter Entfernung ermittelt.

Gold und Silber holte die Astheimer Schützin Anna Maria Wittmann bei den deutschen Meisterschaften der Senioren.  ArchivFoto: Wabnitz

Gold und Silber holte die Astheimer Schützin Anna Maria Wittmann bei den deutschen Meisterschaften der Senioren.  ArchivFoto: Wabnitz

Anna Maria Wittmann begann mit einer starken 99er-Serie den 30-Schuss-Zielfernrohr-Wettkampf auf 50 Meter. In der Seniorenklasse B übernahm sie damit zunächst die Führung, fiel danach mit 95 Ringen bei der zweiten Zehn-Schuss-Serie auf Rang drei zurück und beendete den Wettkampf wieder mit einer 99er Serie, der für die Astheimerin die Silbermedaille bedeutete.
Einen Tag später holte Anna Maria Wittmann Gold im Zielfernrohr-Wettbewerb auf 100 Meter. Nur einmal im Verlauf des 30-Schuss-Wettkampfes verfehlte sie die optimale Zehn und sicherte sich mit 299 von 300 möglichen Ringen den Titelgewinn.
Neben Anna Maria Wittmann waren aus dem Kreis weitere acht Senioren am Start, von denen Nicola Tommasone mit Rang zwölf beim Auflagewettbewerb der Luftpistolenschützen überraschte. Der Ginsheimer lag sogar nach den ersten zehn Schüssen mit 99 Ringen in der Seniorenklasse C (über 72 Jahre) in Führung. Im weiteren Verlauf fiel er mit 95 und 92 Ringen zurück und verpasste eine Medaille um vier Ringe.

 

Rüsselsheiemr Echo (wsm)

SVF Eberstadt in Not

Luftgewehrschützen droht Abstieg – Raibach festigt Spitze

Während die Eberstädter Luftgewehrschützen mit der zweiten Niederlage in Folge einen Fehlstart in der Oberliga Süd erlebten, untermauerten Raibachs Schützen die Tabellenführung in der Gauliga Starkenburg.

Im siebten Jahr nach dem Abstieg aus der Hessenliga droht Eberstadts Luftgewehrschützen eine weitere Rückversetzung. Nach dem zweiten Wettkampftag der Oberliga Süd stehen sie am Tabellenende und werden sich in den nächsten Begegnungen deutlich steigern müssen, um in der zweithöchsten Liga des Hessischen Schützenverbandes bestehen zu können.
Überraschend deutlich mit 1:4 verlor Eberstadt am Wochenende beim Vorjahresfünften Elz. Dabei überzeugte allen Nachwuchsschütze Dennis Weingärtner mit einem mit 386:378-Sieg punkte. In den übrigen Einzelbegegnungen mussten sich Timo Schuhmacher (381:384), Marco Raupach (364:375) und Bernd Stier (379:382) sich geschlagen geben.

Raibachs Luftgewehr-Schützen festigten in der Gauliga Starkenburg ihre Tabellenführung. Alexander Schösser (377:376 gegen Volker Appel), Daniel Derkowski (377:366 gegen Norbert Burger) und Petra Leonhardt (374:367 gegen Fabio Cuozzo) holten die Einzelpunkte gegen Tell Groß-Zimmern. Nur auf der Spitzenposition gelang es Nadine Stief nach Ringgleichheit mit Ann Katrin Derkowski (381:381) aufgrund der besseren Schlussserie mit 97:96 Ringen einen Punkt für Groß-Zimmern zu gewinnen.
TSV Nieder-Ramstadt besiegelt Durchmarsch

Die Sportpistolen-Schützen des TSV Nieder-Ramstadt überraschten schon als Aufsteiger mit dem Titelgewinn in der Gauliga Starkenburg. Bei den Aufstiegsentscheidungen im hessischen Landesleistungszentrum Frankfurt-Schwanheim rundete das Team am vergangenen Wochenende die erfolgreiche Saison ab. Maximilian Schneider (282), Christian Gawrisch (271), Lars Lotter (271) und André Tackenberg (254) gewannen mit 1078 Ringen den Aufstiegskampf knapp vor dem SV Lorch (1077) und dem SV Glashütten (1040). Damit gelang dem TSV Nieder-Ramstadt prompt der Durchmarsch und nach nur einem Jahr in der Gauliga der Aufstieg in die Oberliga Süd.

Darmstädter Echo 15.10.2014

Tell und HSG steigen ab

Mit der Sportpistole und dem Kleinkalibergewehr eine Klasse nach unten

Zum Abschluss der Punktrunden bei den Schützen mit dem Kleinkalibergewehr und der Sportpistole wurden in Frankfurt-Schwanheim die Aufstiegs-Entscheidungen zu den Landes- und Oberligen ausgetragen.
Nach Rang sieben in der hessischen Landesliga mussten die Sportpistolenschützen von Tell Raunheim als Relegationsteilnehmer um den Verbleib in der höchsten Liga des Schützenverbandes kämpfen. Matthias Götz (568), Holger Simon (554), Peter Wolf (549) und Marcus Väth (517) verpassten mit 2188 Ringen den Klassenerhalt. Nur zwei Ringe mehr erzielte der SV Offenbach-Bieber, der mit der siegreichen Mannschaft von Diana Ockstadt (2211 Ringe) den Aufstieg in die Landesliga schaffte.
Auf die Teilnahme an den Aufstiegskämpfen verzichteten die Kleinkalibergewehrschützen der HSG Büttelborn, die dadurch als Vorletzter der Oberliga Süd wieder in die Gauliga Starkenburg absteigen.

Rüsselsheimer Echo (wsm)

Auftakt mit zwei knappen Niederlagen

Groß-Gerauer Luftpistolenschützen zeigen, dass sie in Hessenliga mithalten können

Mit zwei 2:3-Niederlagen starteten die Groß-Gerauer Luftpistolenschützen als Aufsteiger in die Punktrunde der Hessenliga.

m Büttelborner Schützenhaus nahmen die Gäste aus Seligenstadt und Hettenhausen die Punkte mit. Doch das PSG-Team bewies mit seinen Ringleistungen, dass alle eingesetzten Aktiven in der dritten Liga des Deutschen Schützenbundes mithalten können.

Eine überzeugende Leistung bot Christian Eggers (PSG Groß-Gerau, vorn) beim Rundenstart in der Luftpistolen-Hessenliga.  Foto: Werner Wabnitz

Eine überzeugende Leistung bot Christian Eggers (PSG Groß-Gerau, vorn) beim Rundenstart in der Luftpistolen-Hessenliga.  Foto: Werner Wabnitz

Über einen guten Einstand freute sich Christian Eggers, der auf Position fünf gegen Rolf Larbig vom SV Hettenhausen mit 366:345 Ringen eine überzeugende Leistung bot. „Ich habe schlecht angefangen, doch danach lief es“, erzählte der 22-jährige Groß-Gerauer nach seinem ersten Punktgewinn in der Hessenliga. In der ersten Begegnung hatte Eggers gegen den Seligenstädter Nico Deck noch mit 361:366 Ringen verloren und war mit seiner Leistung nicht zufrieden gewesen.

Mannschaftskapitän Christian Lahr hätte sich einen Sieg zum Saisonauftakt gewünscht, doch das Fehlen von Rolf Gölzenleuchter konnte durch die Nominierung der Ersatzschützen Christa Geiger (361) und Ortwin Schamber (355) nicht ausgeglichen werden. Zudem hatte das PSG-Team Pech, denn beim Stand von 2:2 gegen Seligenstadt unterlag Christa Geiger im Shoot-Off um den dritten Punkt mit dem zweiten Stechschuss unglücklich mit 8:9. Nach 40 Wertungsschüssen hatte die PSG-Schützin gegen Maximilian Peter mit einer starken Leistung ein überraschendes 361:361 erreicht.

Christian Lahr begann gegen die Seligenstädterin Cora Dörr stark und punktete mit 366:360 Ringen. Vier Stunden später konnte er diese Leistung nicht wiederholen und unterlag im Match gegen Hettenhausen gegen Mirko Reuß glatt mit 356:368 Ringen.

Auf der Spitzenposition gelang Maik Schamber ein glänzender Auftaktsieg mit 375 Ringen gegen Seligenstadt, doch auch er fiel in der zweiten Begegnung ab und unterlag mit 370:375 Ringen gegen Kai Rulischenk vom SV Hettenhausen. „Das fehlende Training hat sich negativ ausgewirkt“, bedauerte Michael Meyer, der auf Position zwei gegen den Seligenstädter Andreas Heß (363:369) nicht den erhofften Zähler gewann. Der ehemalige Bundesligaschütze schaffte zwar gegen Hettenhausen mit 363:357 Ringen einen Punktgewinn, doch auch in dieser Begegnung erreichte er nicht seine Bestform.

Die Raunheimer Tellschützen verbuchten beim Saisonauftakt die ersten beiden Punkte auf der Habenseite. In Großenhausen verloren die Zweitliga-Absteiger zunächst gegen die Bundesligareserve des SV Falke Dasbach mit 1:4, doch anschließend gelang ein 3:2-Erfolg gegen Windecken. Holger Simon (371:368), Peter Wolf (357:339) und Felix Broj (361:347) sicherten die Punkte zum Sieg des Tell-Teams.

Matthias Götz (357:368) und Heinz Deibert (348:368) hatten ihre Begegnungen auf den Positionen zwei und drei klar verloren. Den einzigen Punkt gegen Dasbach holte Felix Broj, der auf Position fünf mit 356:339 Ringen siegte.

Bericht: Rüsselsheimer Echo Werner Wabnitz

Evelin Kaiser ist zurück

Überzeugendes Comeback bei Büttelborns 368:333-Erfolg mit der Luftpistole

Einen gelungenen Saisonstart feierten am Wochenende die Walldorfer TGS-Luftpistolenschützen in der Oberliga Süd mit dem 4:1-Erfolg in Viernheim.

Gernot Lang verlor auf der Spitzenposition mit 360:368 Ringen. Doch auf den übrigen Positionen punkteten Lucas Jourdan (364:363), Oliver Paul (353:346) und Dieter Kessler (357:343) für Walldorf.

Mit einem 4:1-Heimsieg starteten die Büttelborner HSG-Schützen in der Gauliga Starkenburg gegen Aufsteiger Rai-Breitenbach. Evelin Kaiser kehrte nach dem Abstieg von Tell Raunheim aus der Zweiten Liga zur HSG Büttelborn zurück und überzeugte bei ihrem Comeback gleich mit einem glatten 368:333-Sieg.

Neben Kaiser punkteten Masud Sayed (371:356) und Kerstin Giesecke (358:336) für Büttelborn. Nur Karl Bernd Schmitt musste sich knapp mit 359:360 Ringen geschlagen geben.

Nach dem Abstieg aus der Oberliga Süd startete die zweite Raunheimer Mannschaft in der Gauliga mit einem überzeugenden 4:1 gegen Vorjahresmeister Fürth. Hannelore Arlt (369:360), Michael Pletsch (364:356) und Nico Schwarzer (347:324) nutzten die Schwächen der Gäste. Nur Mathias Hartmann (355:360) musste für Raunheim einen Punkt abgeben.

Nach Rang drei im Vorjahr begann die Saison für die Stockstädter Luftpistolenschützen mit einer 1:4-Niederlage bei Vorjahres-Vizemeister Rohrbach. Den einzigen Punkt holte Siegfried Maul auf der vierten Mannschaftsposition mit 331:308 Ringen. Mario Brand (356:371), Manfred Maul (343:358) und Werner Press (337:347) hatten keine Siegchance.

Mit einer Niederlage starteten die Stockstädter Schützen auch in die Oberligasaison mit der Großkaliberpistole. Gegen den Vorjahres-Zweiten Lindenholzhausen hatten Hans-Peter Zeissler (367), Robert Bonifer (371) und Patrick Kahl (375) das Nachsehen.

Walter Massing bestätigt seinen Platz unter den weltbesten Vorderladerschützen

Vorderlader Weltmeisterschaft 2014 Spanien

Vorderlader Weltmeisterschaft 2014 Spanien

GRANADA - Die deutschen Vorderladerschützen wurden ihrer Favoritenrolle bei den 16. Weltmeisterschaften im spanischen Granada eindrucksvoll gerecht. Das 23-köpfige Nationalteam des Deutschen Schützenbundes (DSB) dominierte unter 24 Nationen überlegen die 59 Entscheidungen. Das DSB-Team gewann 57 Medaillen, die deutschen Aktiven standen 29 Mal ganz oben auf dem Siegerpodest.

Mit vier Goldmedaillen hatte Walter Massing großen Anteil an den deutschen Erfolgen und behauptete seinen Platz unter den weltbesten Vorderladerschützen. In den Einzelwettbewerben siegte der 55-jährige Ginsheimer zwei Mal und steigerte seine Titelbilanz auf elf Einzelsiege seit dem Jahr 2000. „Einwandfrei“, kommentierte Massing sein Abschneiden, das am ersten Wettkampftag mit seinem Sieg im Wettbewerb „Pennsylvania“ mit dem Steinschlossgewehr begann.

Einen Tag später war der Ginsheimer am Mannschaftstitel im Wettbewerb „Pforzheim“ mit dem Perkussionsgewehr beteiligt. Die Einzelkonkurrenz „Vetterli“ hatte Massing zwischen 2002 und 2008 fünf Mal in Folge gewonnen. Daher zählte er wieder zum engsten Favoritenkreis. „Zwei Schüsse haben ganz knapp nicht zu einer Zehn gereicht. Da hatte ich kein Glück“, erklärte er den verpassten Medaillenrang. Mit 99 Ringen musste sich Massing mit Rang fünf in der Replika-Wertung begnügen.

99 Ringe genügen doch

Sein zweites Einzelgold holte sich der Ginsheimer im Wettbewerb „Tanegashima“ mit dem Luntenschlossgewehr. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand er ab dem fünften Schuss seinen Rhythmus und beendete mit 99 Ringen den Wettkampf. „Das reicht nicht zum WM-Titel, damit gewinnt man nicht“, meinte er danach, doch auch die Konkurrenz litt unter den schwierigen Bedingungen und Massing verteidigte mit einem Ring Vorsprung gegenüber den Schweizern Herbert Grad und Hans-Peter Rüfenacht seinen Titel. Im Mannschaftswettbewerb holte er zusammen mit Michael Frey (SV Rockenhausen) und dem Schongauer Peter Käpernick mit 17 Ringen Vorsprung die Goldmedaille.

Der vierte und letzte Wettkampftag begann für Massing mit drei „Neunern“ im Kniend-Wettbewerb „Hizadai“. Er ließ zwar eine Serie von acht Zehnern folgen, doch mit 98 Ringen verpasste er die Chance auf den zwölften WM-Titel und musste sich bei Ringgleichheit mit den Medaillengewinnern mit Rang vier zufriedengeben.

Neben Massing hatte sich aus dem Kreis Groß-Gerau der Bischofsheimer Reiner Holla für die Titelkämpfe in Granada qualifiziert. Der 55-Jährige absolvierte acht Starts und wurde mit zwei Mannschaftsgoldmedaillen belohnt. Dabei unterstrich Holla sein Niveau in den 100-Meter-Wettbewerben im Liegendanschlag. Mit dem Perkussions-Freigewehr gewann er Gold im Wettbewerb „Rigby“ zusammen mit Gudrun Wittmann (Schongau) und Achim Bailer (Rottweil). Mit dem Steinschlossgewehr verbesserte er mit Thomas Baumhakl (Niederwetz) und Peter Käpernick (FSG Schongau) den Weltrekord im Wettbewerb „Lucca“ um fünf Ringe. Im Einzelwettbewerb „Maximilian“ gelang Holla mit 94 Ringen der Sprung aufs Siegerpodest, der Bischofsheimer freute sich als Dritter über seine erste WM-Medaille bei einem Einzelstart.

Berich von Werner Wabnitz

Jörg Klock erzielt Gold und Silber bei WM in Granada

Deutsche dominieren WM der Vorderlader in Granada – Walter Massing stark.

Die deutschen Vorderladerschützen wurden der Favoritenrolle bei den 16. Weltmeisterschaften in Granada (Spanien) gerecht. Das 23-köpfige Nationalteam dominierte vom 30. September bis 3. Oktober unter den 352 Startern aus 24 Nationen die 59 Entscheidungen. Es erzielte 57 Medaillen, davon 29 erste Plätze.

Mit vier Goldmedaillen hatte Walter Massing großen Anteil an den Erfolgen und behauptete den Platz unter den weltbesten Vorderladerschützen. In den Einzelwettbewerben siegte der 55 Jahre alte Ginsheimer zwei Mal und erhöhte die Titelbilanz auf elf seit dem Jahr 2000. „Es war die beste Standanlage, auf der wir im Ausland bisher geschossen haben“, lobte Massing die großzügige Schießsportanlage „Juan Carlos II.“, die zwei Wochen zuvor Austragungsort der WM des Internationalen Schützen-Verbandes in den olympischen Disziplinen war.

Wie Walter Massing (Ginsheim, Tell Hassloch) hatte sich Reiner Holla (Bischofsheim, Wiesbadener Schützengesellschaft)  ebenfalls für die Titelkämpfe in Granada qualifiziert. Während der vier Wettkampftage bestritt er acht Starts und wurde mit zwei Mannschaftsgoldmedaillen belohnt. Dabei unterstrich Holla seine Klasse in den 100-Meter-Wettbewerben im Liegendanschlag. Im Einzelwettbewerb „Maximilian“ gelang ihm mit 94 Ringen der Sprung auf das Siegerpodest. Als Dritter erzielte er die erste WM-Einzelmedaille.

Jörg Klock (Reinheim) kehrte mit einer Gold- und Silbermedaille zurück, die er in den Mannschaftswettbewerben in den Kurzwaffendisziplinen gewann. „Nach Hause fahren, weiter trainieren. Meine Ergebnisse waren hier nicht schlecht, aber für eine Weltmeisterschaft reichen sie nicht. Mir hat das Quäntchen Glück gefehlt“, zog Klock das Fazit nach der dritten Teilnahme bei einer Vorderlader-WM, bei der er die erhoffte Einzelmedaille verfehlte. Für den Kurzwaffen-Spezialisten begannen die Titelkämpfe mit 93 Ringen und Rang 21 im Wettbewerb „Mariette“ mit dem Perkussionsrevolver. Danach belegte er nach 13 Schüssen auf 25 Meter und 93 Ringen mit dem Original-Perkussionsrevolver im Wettbewerb „Colt“ Rang neun und war damit am Gewinn der Mannschaftssilbermedaille im Wettbewerb „Adams“ beteiligt.

Den Wettbewerb „Tanzutsu“ beendete Klock mit der Luntenschlosspistole als 16. und verpasste mit 89 Ringen die Medaillenränge um drei Ringe. Seine beste Leistung zeigte der Südhesse mit der Perkussionspistole im Wettbewerb „Kuchenreuter“. Mit 95 Ringen wurde er 13. und hatte großen Anteil am Gewinn des Mannschaftsgoldes im Wettbewerb „Forsyth“. Mit der Steinschlosspistole im Wettbewerb „Cominazzo“ erzielte er 85 Ringe und beendete den Auftritt in Granada mit dem 30. Rang.

Bericht  Darmstädter Echo (wsm)

Vorderlader WM 2014 España Tag 4

Am vierten Tage der Vorderlader Weltmeisterschaften wurde erstmalig bei einer Weltmeisterschaft der Rahmenprogramm-Wettbewerb "Granada" ausgetragen, für den 66 Starter (Original 19 Starter und Replika 47 Starter) gemeldet hatten. Eine neue Disziplin, die mit dem Perkussions-Freigewehr auf 300 Meter ausgetragen wird. Das deutsche Team erreichte ringgleich mit dem erstplatzierten Team Platz zwei.
Insgesamt kamen nochmals vier Gold, eine Silber und drei Bronze Medaillen hinzu, was bezogen auf die gesamte Anzahl von Medaillen, diese Weltmeisterschaft zur erfolgreichsten aller Zeiten für ein Deutsche Team macht.
Am 5. und letzten Tag der WM finden die Wettkämpfe der "Youngster" statt, für die Deutschland leider keine Meldungen abgeben konnte.

Ergebnisse:

LORENZONI R (Perkussions Flinte)
Gold Franz Lotspeich (47 Treffer)

MIQUELET Original (Steinschloss Muskete 50m stehend)
Bronze Hannes Oberpriller (91 Ringe)
Bronze Team "GUSTAV ADOLF" mit H. Oberpriller, M. Frey, M. Klocke  (254 Ringe)

MIQUELET Replika (Steinschloss Muskete 50m stehend)
Gold Leonhard Brader (98 Ringe) neuer Weltrekord
Silber Peter Käpernick  (94 Ringe)
Gold Team "HALIKKO" mit L. Brader, P. Käpernick, J. Dippel (273 Ringe)

HIZADAI Replika (Luntenschloss-Gewehr 50m stehend)
Bronze Michael Frey 98 Ringe
Gold Team "HINAWA" mit W. Massing, L. Brader, P. Käpernick (293 Ringe)

GRANADA Replika (Perkussions-Freigewehr 300m)
2. Platz Team Deutschland mit  .................

Vorderlader WM 2014 España Tag 3

Mannschaft Gold Steinschlossgewehr 100m R.-Holla, P. Käpernik, T. Baumhakl Foto: Holla

Mannschaft Gold Steinschlossgewehr 100m
R.-Holla, P. Käpernik, T. Baumhakl
Foto: Holla

Am dritten Tag stand die mit Spannung erwartete Entscheidung in der Disziplin Walkyrie an (Damen Freigewehr 100m liegend, Einzelwertung). Als Damenteam mit Tanja Heber, Gudrun Wittmann und Carolin Wägeli waren die "Amazons" in der klaren Favoritenrolle.
Beeindruckend konnten die "Drei" dieser Favoritenrolle gerecht werden. Mit neuem Weltrekord von 298 Ringen übertraf das Deutsche Damenteam ihren alten Bestmarke um acht Ringe.
Im Einzel konnte sich Tanja Heber mit einem um 0,5 mm besseren Trefferbild gegenüber Gudrun Wittmann durchsetzen (beide mit der maximal möglichen Ringzahl von 100 Ringen). Carolin Wägeli kam bei ihrer ersten WM Teilnahme auf 98 Ringe und gewann die Bronze Medaille.

Insgesamt wurden heute für Deutschland 10 Gold, 3 Silber und 4 Bronze Medaillen in Einzel und Team Wettbewerben gewonnen.

Super Leistung !

Ergebnisse:

WALKYRIE Replika (Freigewehr Damen 100m liegend)
Gold Tanja Heber (100 Ringe, 23,5 mm)
Silber Gudrun Wittmann (100 Ringe, 24,0 mm)
Bronze Carolin Wägeli (98 Ringe)
Gold Team "Amazons" ( T. Heber, G. Wittmann, C. Wageli) 298 Ringe

MAXIMILIAN Original (Steinschlossgewehr 100m liegend)
Bronze Alfred Bailer (88 Ringe)
Gold Team "WEDGNOCK" (A. Bailer sen,  A. Bailer jun,  M. Frey) 259 Ringe

MAXIMILIAN Replika (Steinschlossgewehr 100m liegend)
Gold Thomas Baumhakl (97 Ringe)
Bronze Reiner Holla (94 Ringe)
Gold Team "LUCCA" (T. Baumhakl, R. Holla, P. Käpernik) 280 Ringe

TANEGASHIMA Replika (Luntenschloss Gewehr 50m stehend)
Gold Walter Massing (99 Ringe)
Gold Team "NAGASHINO" ( W. Massinge, M. Frey, P. Käpernik) 292 Ringe

COMINAZZO Replika (Steinschloss Pistole 25m)
Gold Volker Valentin (93 Ringe, 46,5 mm)
Silber Czeslaw Janovski (93 Ringe 50,0 mm)
Gold Team "WOGDON" (M. Dreisbach, M. Kloke, B. Schönborn) 265 Ringe

KUCHENREUTER Original (Perkussions Pistole 25m)
Silber Volker Valentin (96 Ringe, 31,0 mm)
Bronze Bernd Schönborn (96 ringe, 40,0 mm)
Gold Team "BOUTET" (V. Valentin, M. Dreisbach, H. Zipperer) 280 Ringe

KUCHENREUTER Replika (Perkussions Pistole 25m)
Gold Team "FORSYTH" (M. Kloke, J. Klock, H. Oberpriller) 286 Ringe

Vorderlader WM 2014 España Tag 2

Deutsches National Team Granada 2014 (Foto Gerhard Lang)

Deutsches National Team Granada 2014

Am zweiten Tag der Vorderlader Weltmeisterschaften im spanischen Granada hat das deutsche Team seine Erfolgsbilanz fortsetzen können. Es kamen weitere 15 Medaillen in den Einzel- wie auch in den Mannschafts-Disziplinen hinzu.

Ergebnisse:

Whitworth Replika (Freigewehr 100m liegend)
Gold Achim Bailer (98 Ringe)
Silber Tanja Heber (98 Ringe)
Bronze Gutrun Wittmann (97 Ringe)
Gold Team "Rigby" (A. Bailer, R. Holla, G. Wittmann) 292 Ringe

Vetterli Replika (Perkussionsgewehr 50m)
Gold Achim Bailer (100 Ringe 19,5 mm)
Silber Michael Sturm (100 Ringe 20,0 mm
Bronze Alfred Bailer (99 Ringe 25,0 mm)
Gold Team "Pforzhein" (A. Bailer, M. Sturm, W. Massing) mit neuem Weltrekord 297 Ringe

Vetterli Original (Perkussionsgewehr 50m)
Gold Peter Käpernick (99 Ringe)
Bronze Hannes Oberpriller (98 Ringe 31,0 mm)

TANZUTSU Original (Luntenpistole 25m)
Gold Hans Zipperer (91 Ringe, neuer Weltrekord)
Silber Volker Valentin (87 Ringe)

TANZUTSU Replika (Luntenpistole 25m)
Silber Czeslaw Jarnowski (92 Ringe 62,0 mm)
Bronze Mattias Dreisbach (92 Ringe 73 mm)
Silber Team "KUNITOMO" (M. Dreisbach, H. Zipperer, M. Kloke) 268 Ringe

Colt Original (Perkussionsrevolver 25m)
Silber Team "Adam" (M. Dreisbach, J. Klock, C. Jarnowski) 277 Ringe

Wettbewerb "Colt"  Waffe Roger & Spencer

Wettbewerb "Colt" Waffe Roger & Spencer