DM Vorderlader 2009 Bericht

Enttäuschtes Abschneiden der PSG’ler bei den Deutschen Vorderlader Meisterschaften 2009.

Am Wochenende fanden in Pforzheim die Deutschen Vorderlader Meisterschaften statt. Von der PSG Darmstadt  hatten sich sieben Schützen für insgesamt 21 Starts qualifiziert. Damit war die Erwartungshaltung auf ein gutes Abschneiden oder sogar auf eine der vorderen Platzierung hoch. Doch es sollte anders kommen als erhofft. Lediglich die Freigewehrmannschaft schaffte es mit einem 5. Rang zumindest eine Urkunde zu erhaschen.

Im Einzelnen:
Erster Starter am frühen Freitag Morgen war Norbert Neumann in der Musketendisziplin. Hatte der Amtierende Hessenmeister noch bei den Landesmeisterschaften mit 137 Ringen sich in aufsteigender Form gezeigt, ging die Prämiere für den ersten PSG Start gründlich daneben. Nur 119 Ringe reichten lediglich für Platz 22. Als nächstes an diesem Freitag standen die Starts von Reiner Holla und wiederum Norbert Neumann in der Disziplin Dienstgewehr  100 Meter an. Reiner Holla, der 2008 in dieser Disziplin noch die Bronze Medaille erringen konnte, kam er mit 135 Ringen zwar zu einem achtbaren Ergebnis, aber leider nicht genug um zumindest die Vorjahres Platzierung zu wiederholen. Der zweite Starter in dieser Disziplin war Norbert Neumann, der sich mit 134 Ringen deutlich gegenüber der DM 2008 steigern konnte, ärgerlich war aber die  „sechs“ mit dem letzten Schuss, die einen möglichen 2. Platz bei den Meisterschaften zu Nichte machte.

 Am Samstag, dem zweiten Wettkampftag der Meisterschaften, galt es mit der PSG Mannschaft in der Disziplin Freigewehr 100 Meter zu punkten. Als erster Starter war  Thorsten Zell an der Reihe. Thorsten lieferte mit 142 Ringen eine gute Vorgabe für den Mannschaftswettbewerb. Nächster Starter war Reiner Holla, der mit 140 Ringen seinen Beitrag leistete. Durch einen „Softwarefehler“ der Meyton Auswertanlage wurden zunächst nur 139 Ringe gegeben. Nach Protest wurde das Ergebnis auf  140 Ringe korrigiert. Als Dritter im Team ging Norbert Neumann an den Start. Von Norbert wurde ein Ergebnis deutlich jenseits der 140 Ringe erwartet. Mit „nur“ 136 Ringen blieb Norbert deutlich hinter der Erwartung. Die 418 Ringe in der Addition reichten zu Platz fünf unter den zwölf gestarteten Mannschaften.

In der klassischen Vorderladergewehrdisziplin „Perkussionsgewehr“ waren von den qualifizierten 3 Starten nur Michael Feigk und Reiner Holla am Start. Jörg Kreuzer konnte krankheitsbedingt nicht starten. Michael kam mit lediglich 139 Ringen nicht annähernd an seine normal Form heran. Auch Reiner Holla konnte sich mit 139 Ringen nicht in Szene setzen. Besser lief es mit der Perkussionspistole in der Seniorenklasse für Bernd Weick, der mit 138 Ringen ein respektables Resultat zeigte, was mit Rang sieben für die beste Einzelplatzierung eines PSG Schützen reichte. Walter Dick hingegen kam mit  enttäuschenden 123 Ringen nicht annährend an die hervorragenden 141 Ringe, die er bei den Hessischen Landesmeisterschaften erzielt hatte, heran.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der „Steinschlosse“. Die insgesamt sieben Starts der PSG’ler verteilten sich auf die Disziplinen „Steinschloss 50 Meter stehend“ und  „100 Meter liegend“. Mit dem elften Rang und 135 Ringen in der 100 Meter Disziplin war Reiner Holla der „Winner“ unter der PSG’ler. Thorsten Zell mit 131 Ringen belegte Platz  20 und Norbert Neumann mit 126 Ringen kam über Platz 36 von 49 angetreten Starten nicht hinaus.

In der 50 Meter stehend Disziplin war Thorsten Zell mit 133 Ringen und Platz  32, Reiner Holla mit 130 Ringen und Platz 52, Norbert Neumann mit 129 Ringen und Platz 61, sowie Tobias Schuler mit 127 Ringen und Platz 71 eher unter durchschnittlich unterwegs.

 Als  Fazit der Meisterschaften gilt –  im nächsten Jahr wieder und dann hoffentlich besser.

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